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Diskurssimulation in vivo

··2039 Wörter·10 min
Inhaltsverzeichnis

Ein reales Beispiel von Diskurssimulation und Rechthaberei, analysiert, und wie darauf zu reagieren wäre, (wenn man dazu käme)

1. Anlass und Ziel dieses Textes
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Der folgende Text analysiert einen konkreten, real stattgefundenen Austausch aus dem Alltag digitaler Kommunikation. Dieser ist verallgemeinert und bewusst auf das strukturell Relevante reduziert. Es geht weder darum, einzelne Personen bloßzustellen noch darum, im Nachhinein Recht zu behalten. Der Text verfolgt ein anderes Ziel: transparent zu machen, wie Kommunikation häufig misslingt.

Der Anlass des Austausches war alltäglich – ein geteilter Beitrag per Messenger, verbunden mit der stillschweigenden Erwartung von Zustimmung. Gerade diese Alltäglichkeit macht den Fall exemplarisch. Er zeigt in verdichteter Form Kommunikation, die nur mit Mühe den Anschein von Auseinandersetzung wahrt, während sie deren Voraussetzungen systematisch unterläuft.

Der Text versteht sich als Fallanalyse. Er soll Leserinnen und Lesern ermöglichen,

  • typische Strukturmerkmale solcher Situationen zu erkennen,

  • früh zu diagnostizieren, ob ein Gespräch diskursiv angelegt ist oder nicht,

  • und gegebenenfalls angemessen zu reagieren – sei es durch Klärung, durch Setzung des Gesprächsrahmens (fair, sachbezogen, …) oder durch einen rechtzeitigen Abbruch.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um moralische Überlegenheit oder rhetorischen Sieg. Ziel ist vielmehr, Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen in Situationen, in denen Gesprächsbereitschaft behauptet, aber nicht eingelöst wird.

2. Kontext: Erwartung eines Dialogs
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Der missglückte Austausch kommt unspektakulär daher, aber schon der Akt des Teilens ist nicht neutral. Er ist sogar üblicherweise mit einer impliziten Erwartung verbunden: Zustimmung zu signalisieren, idealerweise durch ein „Like“ („Daumen hoch“), gegebenenfalls durch Weiterverbreitung.

Diese Erwartung bleibt meist unausgesprochen. Sie wirkt dennoch normierend. Wer zustimmt, bestätigt Zugehörigkeit; wer sich enthält oder widerspricht, markiert Abweichung.

An diesem Punkt setzte meine Reaktion an.

Statt reflexhaft zuzustimmen und implizite Erwartungen zu erfüllen, formulierte ich – natürlilch in gebotener Messenger-Kürze – eine begründete Zurückhaltung. Sie richtete sich nicht gegen die Intention des geteilten Beitrags und schon gar nicht gegen den „Sender“ der Nachricht, sondern gegen die binäre Form der Zustimmung selbst.

Der Kern meiner Einlassung lautete sinngemäß: Zustimmung durch Likes und Shares ersetze häufig begriffliche Klärung und differenzierende Analyse. Komplexe Sachverhalte, wie sie bei politischen Beiträgen vorlägen, würden auf moralische Statements reduziert. Das hielte ich nicht für konstruktiv.

Wichtig ist:

  1. Diese Reaktion war erklärend, nicht polemisch. Sie enthielt keine persönliche Wertung, sondern thematisierte eine verbreitete Praxis digitaler Kommunikation. Zur Verdeutlichung verwies ich auf einen eigenen Text, in dem diese Praxis – in anderem Zusammenhang – unter dem Titel „Diskurssimulationen…“ analysiert wird.
  2. Bis zu diesem Punkt war der Austausch offen. Ein Diskurs wäre möglich gewesen: über Reichweite und Grenzen symbolischer Zustimmung, über Komplexität politischer oder gesellschaftlicher Lagen, über das Verhältnis von (politischer) Analyse und Handlung. Auch sachliche Zurückweisung wäre eine Option gewesen.

Die Voraussetzungen für einen Dialog waren bis dahin nicht verletzt.

Die Replik, also schon die dritte message veränderte dann allerdings abrupt und grundlegend dessen Charakter.

3. Enttäuschung
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Denn nach einem scheinbar anerkennenden einzeiligen Auftakt – „Anregend“ – griff die Antwort im weiteren keinen der angebotenen Diskursthemen auf. Weder wurde die Frage nach der Funktion von Likes und Shares aufgenommen, noch die angesprochene Problematik von Vereinfachung in der Analyse komplexer, in diesem Fall politischer Sachverhalte. Stattdessen verschob der Dialoginitiator den Focus gänzlich auf eine andere Ebene, nämlich hin zur persönlichen Abwertung. Und machte aus einem Dialogpartner unversehens einen Gegner.

Der verlinkte Text wird als „banal“ und „oberflächlich“ bezeichnet; ihm wird Weltfremdheit attestiert. Diese Einschätzung wird nicht nur nicht begründet, sondern sie wird durch eine ausgedehnte Metapher gestützt: Einem angeblich vergeistigten, selbstzufriedenen Denken im „stillen Kämmerchen“ wird eine energetisch geladene, vitale, kollektive Praxis gegenübergestellt. Ergänzt wird dies durch den Hinweis auf philosophische Autoritäten, verbunden mit einer Empfehlung: „Ich würde zur Überarbeitung raten."

Strukturell ist diese Replik – noch einmal: das erst dritte Glied der Dialogkette – bemerkenswert. Sie enthält keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den vorgebrachten Thesen, keine Nachfrage zur Klärung und keinen Versuch, die eigene Position argumentativ zu entfalten. Stattdessen wird eine Kombination aus Abwertung, Metapher und Autoritätsverweis in Stellung gebracht, in Verbindung mit einer Vitalitätsgeste, angesichts derer meine Weltfremdheit ein „Hüpfen im Dreieck weit weg von der Realität außerhalb des stillen Kämmerchens (zelebriere)“. Ihm sei, wird abschließend hinzugefügt, das pralle Leben lieber. –

Entscheidend ist nicht der Ton, sondern der Vollzug: Mit dieser Replik bricht der Kontakt ab. Eine Antwort von mir, in der ich mich verblüfft zeige über die Reaktion, aber trotzdem ein Angebot zur Fortsetzung mache, wird nicht mehr geöffnet. Die persönliche Attacke erweist sich damit nicht als Gesprächsbeitrag, sondern als dessen bewusster Abschluss. Sie bedeutet: Mit dir möchte ich nichts mehr zu tun haben.

Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Was passiert ist, kann ich allerdings analysieren.

4. Befund: Gesprächsabbruch gewünscht
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Von einem Dialog kann kaum die Rede sein. Auch nicht von einem misslungenen. Ebenso wenig handelt es sich um ein Missverständnis, das sich durch genauere Erklärung hätte auflösen lassen. Die Struktur des Geschehens spricht für etwas anderes: für einen einseitigen Gesprächsabbruch mit Dominanzgeste. Signalisiert wird: Ich möchte nicht diskutieren, und außerdem bin ich mehr wert als du. Besser zu leben verstehe ich auch.

Der Abbruch ist also kein zufälliges oder emotionales Nachspiel, sondern Teil der Handlung selbst. Die Abwertung ersetzt die Auseinandersetzung; der Kontaktabbruch sichert die Wirkung. Die Replik fungiert damit nicht als Auftakt zu weiterem Austausch, sondern als performativer Schlussstrich.

In dieser Perspektive wird verständlich, warum nachträgliche Erklärungen, Präzisierungen oder Vermittlungsversuche ins Leere laufen mussten. All das setzte Diskursbereitschaft voraus – genau diese war jedoch nicht gegeben. Außer der Zustimmung war keine andere Reaktion vorgesehen. Der von mir arglos unterstellte Gesprächsrahmen – Aufforderung zur Diskussion – wurde nicht verlassen, weil er gescheitert wäre, sondern weil er bewusst geschlossen wurde.

Damit verschiebt sich auch die Bewertung des gesamten Austauschs. Die Frage lautet nicht mehr, wie der Dialog hätte gerettet werden können, sondern was hier tatsächlich vollzogen wurde.

Diese Diagnose erlaubt es, den Fall angemessen einzuordnen und die folgende Analyse als Kritik einer Kommunikationsform zu verstehen.

5. Analyse I: Was hier formal geschieht
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Für ein Verständnis ist es hilfreich, die Sache zunächst rein formal zu betrachten. Gemeint ist damit die Abfolge kommunikativer Operationen.

In diesem Sinne lässt sich folgende Verschiebung beobachten:

  1. Auftakt: Ein politischer Beitrag aus dem Internet soll gelikt werden.
  2. Daraufhin erfolgt das Angebot zu einem Austausch auf der Sachebene. Thema: Praktiken digitaler Zustimmung und deren Funktionalität.
  3. Die Replik verlässt diese Ebene, ohne sie zu bearbeiten. Sie greift keine These auf, präzisiert keinen Begriff und widerspricht keinem Argument. An die Stelle sachlicher Bezugnahme tritt eine Bewertung der Person beziehungsweise ihres Denkens. Diese Bewertung wird nicht argumentativ entfaltet, sondern durch Metaphern und Autoritätsverweise gestützt.
  4. Ein Versuch auf die Sachebene zurück zu finden, scheitert an Desinteresse (wird nicht gelesen). Der in der Replik inszenierte Kontaktabbruch verhindert jede Rückbindung an die Sachebene.

In dieser Abfolge ist keine Eskalation im klassischen Sinn zu erkennen. Es gibt weder eine wechselseitige Steigerung noch einen Streit im engeren Sinne. Stattdessen vollzieht sich ein einseitiger Ebenenwechsel, funktional eine Schließung des Gesprächsraums.

Formal betrachtet wird damit eine Situation hergestellt, in der eine Stellungnahme vorgegeben wird , ohne dass allerdings die Bedingungen eines Austauschs erfüllt würden.

Diese Konstellation bildet den Kern dessen, was im Folgenden als Diskurssimulation bezeichnet wird.

6. Analyse II: Diskurssimulation
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Der Begriff der Diskurssimulation bezeichnet Kommunikationsformen, die äußerlich Merkmale eines Diskurses aufweisen, funktional jedoch dessen Voraussetzungen suspendieren. Es wird gesprochen, bewertet, referenziert – ohne dass die Rede auf Prüfung, Revision oder Verständigung angelegt wäre.

Im vorliegenden Fall zeigt sich Diskurssimulation in mehreren Schritten. Die Replik simuliert Widerspruch, indem sie sich als Kritik präsentiert. Tatsächlich vermeidet sie jede Auseinandersetzung mit den vorgebrachten Argumenten. Die Metaphern erzeugen Anschaulichkeit, verdrängen aber begriffliche Arbeit zugunsten eines massiven persönlichen Angriffs. Die Autoritätsverweise suggerieren Tiefe, ohne sie einzulösen.

Diese Elemente spielen zusammen. Sie erlauben es, Stellung zu beziehen, ohne sich der Zumutung eines Diskurses auszusetzen. Der performative Abbruch vollendet die Bewegung: Er verhindert nicht nur Antwort, sondern auch jede nachträgliche Klärung.

Diskurssimulation ist in diesem Sinne keine rhetorische Schwäche, sondern eine stabile Kommunikationsstrategie. Ihr Zweck: Sie schützt vor Verunsicherung, indem sie Differenz nicht bearbeitet. Darin liegt ihre Attraktivität – und ihre Problematik.

7. Analyse III: Rechthaberei als Kommunikationsmodus
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Um den Fall vollständig zu verstehen, ist es hilfreich, ihn zusätzlich unter dem Gesichtspunkt der Rechthaberei zu betrachten. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine Charakterbeschreibung oder psychologische Typisierung des Gegenübers. Rechthaberei bezeichnet hier einen Kommunikationsmodus, nicht eine Eigenschaft von Personen.

In diesem Modus steht nicht die Klärung einer strittigen Sache im Vordergrund, sondern die Sicherung der eigenen Position. Zustimmung wird erwartet, Abweichung als Störung erlebt. Kritik erscheint nicht als Beitrag, sondern als Infragestellung der eigenen Geltung. Entsprechend wird sie nicht beantwortet, sondern abgewehrt.

Im vorliegenden Fall zeigt sich dieser Modus in mehreren, für Rechthaberei typischen Zügen:

  • Die Kritik wird nicht auf der Sachebene geprüft, sondern die sie äußernde Person als unzureichend, weltfremd, vertrocknet oder ähnlich verunglimpft.
  • An die Stelle von Argumenten treten Statusmarker: Metaphern der Lebendigkeit, Verweise auf Autoritäten, Geschmacksurteile.
  • Der Gesprächsrahmen wird nicht offen gehalten, sondern mit und durch die Abwertung geschlossen.

Rechthaberei in diesem Sinn tritt nicht unbedingt laut oder polemisch auf. Sie kann sich – wie hier – auch in scheinbar kultivierte Form kleiden. Entscheidend ist nicht der Ton, sondern die Funktion: Widerspruch soll nicht integriert, sondern neutralisiert werden. Er darf gar nicht erst stattfinden.

In der Verbindung von Diskurssimulation und Rechthaberei entsteht eine besonders stabile Struktur. Der Anschein von Diskussion wird gewahrt, während deren argumentative Zumutung vermieden wird. Diese Kombination macht solche Situationen für Beteiligte schwer durchschaubar – und für Außenstehende lehrreich.

8. Drei diagnostische Leitfragen für ähnliche Situationen
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Die Analyse zeigt: Wo Diskursbereitschaft fehlt, hilft kein Mehr an Argumentation, keine Konzilianz, keine Metakommunikation. Der Gesprächsabbruch war hier nicht Resultat ungeschickter Reaktionen, sondern einseitig vollzogene Entscheidung. Die folgenden Fragen helfen, solche Situationen früh zu erkennen:

  1. Wird auf meine Argumente eingegangen (sachlich) – oder auf mich (persönlich)? Ein Diskurs beginnt dort, wo Argumente aufgenommen und geprüft werden. Sie müssen sich als falsch oder unpassend herausstellen dürfen.
  2. Gibt es Rückfragen, oder nur Bewertungen? Diskurssimulation beginnt dort, wo Bewertungen Argumente ersetzen. Rechthaberei zeigt sich, wenn Widerspruch nicht beantwortet, sondern abgewehrt wird. Metaphern und Autoritäten sind kein Ersatz für begriffliche Arbeit.
  3. Bleibt der Gesprächsrahmen offen, oder wird er geschlossen? Ein Gespräch ist beendet, wenn der Rahmen geschlossen wird – nicht erst, wenn nichts mehr gesagt wird.

Bereits zwei negative Antworten reichen in der Regel aus, um Vorsicht walten zu lassen. Sie deuten darauf hin, dass kein Diskurs angeboten wird, sondern eine andere Form der Kommunikation im Spiel ist.

Wer diese Punkte im Blick behält, erkennt schneller, ob sich weiteres Engagement lohnt. Das schützt nicht vor Enttäuschung, wohl aber vor unnötiger Verausgabung.

9. Fazit: Wenn der Gesprächsfaden reißt
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Nicht jeder Gesprächsfaden hält. Manchmal reißt er „einfach so“ ab; die Gründe können vielfältiger Natur sein. Manchmal wird er gekappt, weil der Wille, ihm zu folgen, wenigstens von einer Seite fehlt.

Wo Diskurs simuliert wird, hilft kein Mehr an Argumentation. Wo Rechthaberei alles andere übertönt, ist Rückzug kein Scheitern, sondern eine angemessene Reaktion. Dann heißt es: Sich trollen und seiner Wege ziehen. Diskursfähigkeit ist eine aktiv gewollte relationale Leistung.

Wer erkennt, was geschieht, kann entscheiden, wo sich weiteres Engagement lohnt – und wo nicht.


10. Querverweise und Einordnung
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Diese Analyse steht nicht für sich. Sie versteht sich als konkrete Hilfe, ohne große Vorbereitung analoge Situationen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Sie vervollständigt so, hoffe ich, jedoch auch Überlegungen an anderer Stelle.

  • In Diskurssimulationen … beschreibe ich allgemein und in besonderem Zusammenhang (Ethik) misslingende Kommunikationsformen, die den äußeren Anschein von Diskussion wahren, während sie deren innere Bedingungen suspendieren. Der hier analysierte Fall kann als eine verdichtete Alltagsszene dieses Phänomens gelesen werden.
  • In Diskursabwehr habe ich weniger die kommunikative Handlung als vielmehr die Struktur theoretisch eingeordnet.
  • Die drei Texte Wider die Rechthaberei 1 - allgemein, Wider die Rechthaberei 2 - analytisch, Wider die Rechthaberei 3 - praktisch verfolgen ein ergänzendes Ziel: nicht die Erklärung solcher Situationen, sondern die Entwicklung von Orientierung und Handlungsmöglichkeiten. Auch dort wird Rechthaberei nicht moralisch, sondern funktional verstanden – als Modus der Gesprächsführung, der sich erkennen und begrenzen lässt. – Fast wie nach Drehbuch folgt der hier besprochene Fall den in Teil 3 gelisteten Vorgehensweisen von Rechthabern: Vgl. insbesondere C.3.7 Emotionales Aufwiegeln und darauf folgend C.3.8: Persönliche Angriffe. Siehe dort auch die möglichen Reaktionsweisen – falls dazu doch noch die Möglichkeit eröffnet würde.
  • Neueste (und letzte) Verarbeitung des besagten Ereignisses: „Du schreibst banal und oberflächlich.“